• Lexikon

Gatekeeper*in bedeutet so viel wie Torwächter*in oder Türsteher*in. Im LSBTTIQ* Kontext handelt es sich dabei um eine negative Bezeichnung, die für Fremdbestimmung und Unterdrückung von queeren Individuen und Gruppen steht. Gatekeeper*innen sind Individuen, Organisationen oder Institutionen, die darüber entscheiden, zu welchen Leistungen LSBTTIQ* Personen Zugang haben, welchen Gruppen sie zugehörig sind und welche Selbstbezeichnungen sie verwenden dürfen. Zu Gatekeeper*innen außerhalb der LSBTTIQ* Community gehören beispielsweise Gerichte, welche über die Namens- und Personenstandsänderung von trans* Menschen entscheiden. Oder Mediziner*innen, die anhand übergriffiger Begutachtungen von intergeschlechtlichen Menschen über deren Geschlechtseintrag als „divers“ bestimmen. Auch innerhalb der LSBTTIQ* Community gibt es Gatekeeper*innen, wie beispielsweise Menschen, die Dysphorie als Voraussetzung dafür ansehen, dass sich jemand als trans* bezeichnen darf. Oder Mitglieder der LSBTTIQ* Community, die versuchen, asexuelle Personen aus der Gemeinschaft auszuschließen. Gatekeeping stellt die Selbstbestimmung in Frage. Die einzige Person, die über ihr Geschlecht oder ihre sexuelle Orientierung Auskunft geben kann, ist die Person selbst.

(C)AFAB/(C)AMAB/DFAB/DMAB

asexuell

allosexuell

Ally, Advocate, Activist

androsexuell

aromantisch

Beziehungen

Bi+sexualität

Binäre Geschlechter

Butch und Femme

Cisnormativität

Cissexus

Coming-Out

Community

Demi-boy/Demi-girl

Demisexualität

Dritte Option

Dyke

Dysphorie

FTM / MTF / MTM / FTF

Gatekeeper*in

genderfluid

genderqueer

gyno- / femmesexuell

Heteronormativität

inter*

Internalisierung

Intersektionalität

Label

LSBTTIQ

Misgendern

neutrois

nicht-binär

Orientierung

Pansexualität

Privileg

Queer

Questioning

Reclaiming

Regenbogenflagge

Regenbogenflagge (Geschichte)

Sexismus

skoliosexuell

Spektrum

Stigma

Toxische Maskulinität

trans*

Transgender

Transition

Transsexus

Travestie/Drag

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